... oder "back in the saddle". So sagt man das zumindest in den USA. Aber nach einem Jahr Auslandssemester in Miami bin ich nicht mehr dort, sondern wieder zurück in Ich-schreibe-bewusst-nicht-goog-old-Deutschland. Eben zurück im Sattel.
---
Nur was ist er, dieser Sattel?
---
Nach einer transatlantischen Reise ist da zunächst mal der Jetlag. Bei mir hat das so 2 Wochen gedauert
(um 7 ins Bett, um 15Uhr aufstehen),
dann habe ich eine Nacht durchgemacht, um meinen Schlafrhtyhmus herunterzufahren und neuzustarten. Was folgte war
(um 5 ins Bett, um 13Uhr aufstehen)
(nach 6 ins Bett, nach 14Uhr aufstehen).
So, das ist mein Sattel, nach über einem Monat zuhause gammeln und viel schlafen ist mein Sattel der einer Nachteule.
---
Können Eulen reiten?!
---
In meinem Sattel reite ich jetzt auch wieder nach Mannheim. Raus aus dem Kokon der Gemütlichkeit & Ruhe daheim.
---
Das Studium geht auch bald wieder los, die Kurse sind schon angemeldet. Das wären dann wohl die Steigbügel... oder wie auch immer die Dinger heißen, wo man mit den Füßen reinstappt um sich auf den Gaul zu wuchten...
---
Und wie bezahlt man einen Sattel? Natürlich mit einem Job. Der neue Job ist am Start und der alte läuft jetzt auch wieder. Und mit dieser Kombination das Bürokratiechaos... so viel zu good old... lassen wir das.
Ich sitze also wieder vor dem Computer und rufe Leute an, die nicht mit mir reden wollen, auflegen, mich nicht verstehen, zu alt sind, mich anmeckern, mich verfluchen und sich auf langweilige bis lächerliche Art von ihren Anrufbeantwortern verleugnen lassen.
Und während mir das nie enden wollende Freizeichen in den Ohren summt, gelegentlich unterbrochen von der Sifonie eines Faxgeräts, schmiere ich halb abwesend auf einem Papier herum.
---

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.